Von der Fremde

Ich bin nicht der Fremde in der Fremde

Die Fremde ist die fremde in mir

Ihre Ketten haben mich die Freiheit gelehrt

Mein Körper habe ich ihr überlassen

Und machte mich auf die unendliche Reise

Lasst doch eure Folter

Auf mich regnen

Lasst eure Verachtung

Über mich hin fegen

Ich bin eh nicht da

Meine Nutzlosigkeit für euch

Macht euch wütend

Bezwingen wollt ihr mich

Doch aus dem Wind

Macht auch ihr kein Wasser

Kommt doch mit mir mit

Lasst uns über die Weiden

Steppen, Meere, Eisberge

Wüsten und Städte fliegen

Und dann die Wolken im Himmel

Zu einem Tanz einladen

Dann wird es Wasser geben

Für alle und alles

Ohne die Quellen der Tränen auszugraben

Und ohne den Baum des Lebens abzuschlage

Khalid Aouga

3 Kommentare zu „Von der Fremde“

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