Jetzt

Jetzt ist unser Leben wie es ist.

Das ist eine einfache Feststellung. Das ist einfaches pragmatisches Denken. Das ist keine Weisheit.

Nach unserem Verständnis ist es  vielleicht gut, vielleicht ist es schlecht. Oder weder noch? Vielleicht lässt sich der Zustand unseres Lebens keiner Kategorie zuordnen. Muss es auch nicht.

Die nächsten Gedanken erfordern etwas mehr von uns.

Sind wir damit zufrieden? Was möchten wir beibehalten und was möchten wir ändern?

-Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt über die Dinge nachzudenken die wir beibehalten möchten, an die wir uns erfreuen, die unser Leben bereichern und erfüllen.

Es ist von besonderer Wichtigkeit mit den Dingen zu beginnen die wir beibehalten möchten, die uns wichtig sind und nicht andersrum. Denn es ist oft so, dass sich viele der unliebsamen Dinge, die noch vor wenigen Augenblicken so störend erschienen, sich wie von selbst auflösen.

Weil wir uns oft an Dingen aufreiben die unwichtig sind um bloß nicht in uns selbst hineinzuschauen, hineinzuhorchen. Um uns nicht mit den existenziellen Dingen zu beschäftigen. Weil wir Angst davor haben.

Es ist meistens so, dass dort wo die Angst in uns wohnt auch das meiste Licht ist und die größten Möglichkeiten sind.

Es ist ein Versuch wert sich dort hin zu begeben, diesem Ort in uns die Möglichkeit geben sich zu öffnen, zu entfalten und sich zu einem Ort der Freude und Geselligkeit zu verwandeln.

Und wenn wir es alleine nicht schaffen, sollten wir nicht davor schrecken einem geliebten Menschen von unserem Anliegen zu erzählen.

Jetzt ist es ein guter Zeitpunkt und hier ist es ein guter Ort, um in unser neues Leben zu starten. So wie wir sind, so wie wir sein müssen, weil es anders nicht geht, weil alles was war genau bestimmt wie wir jetzt sind. Aber das nächste Jetzt können wir jetzt gestalten um es zu leben wie es uns beliebt,

und nicht nach Glaubenssätzen und klugen Phrasen, die sich in uns angehäuft haben, die sich in uns eingebrannt haben und wir für die volle Wahrheit halten, für unsere Wahrheit halten.

Man kann nicht oft genug, immer wieder neu beginnen. Ein neuer Gedanke, ein neues Gefühl oder auch nur ein Hauch davon können uns in andere Welten eindringen lassen und andere mitnehmen.

2 Kommentare zu „Jetzt“

  1. Auch wenn der eigene Käfig immer offen ist, gleich ob er aus Gold, Holz oder Blei besteht, ihn zu verlassen ist für die meisten Menschen sehr schwer. Es fällt ihnen schwer, nicht weil sie nicht könnten, sondern weil sie Angst vor dem unbekannten haben. Und diese Angst ist ihr eigentlicher Peiniger…

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